Plugin-Funktionen

Dieses Modul dient der Individualisierung von Artikeln. So können Ihre Kunden Ihnen Texte, Dateiuploads sowie weitere Informationen zur Verfügung stellen. Diese Informationen werden in den Warenkorb und die Bestellung übernommen. Weiterhin besteht die Möglichkeit Preise als Auf- und Abpreise hinterlegen zu können, wodurch sich der Artikelpreis entsprechend ändert.
Ein besonderes Highlight ist, dass den ausgewählten Optionen reale Artikel zugewiesen werden können. Damit ist es möglich einen Gesamtartikel zu erstellen, der sich aus mehreren Einzelartikel zusammensetzt. Ein weiterer Höhepunkt dieses Moduls ist die implementierte Blacklistfunktionalität, womit man eine Abhängigkeit bestimmter Auswahlen voneinander steuern kann.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Liveberechnung der Optionspreise im Shop inkl. dem Endpreis
  • Blacklist: Die Optionen können sich gegenseitig ausschließen
  • Pflichtfelder definieren: dies sind Optionen, die ausgefüllt werden müssen
  • Einmalpreise: der Preis ist unabhängig von der Bestellmenge des Artikels
  • Optionen können auch als reale Artikel beinhalten
  • Optionen und Gruppen können Bilder hinterlegt werden (für Gruppenbilder und Dropdowns ist dazu eine Template-Anpassung nötig)
  • Optionswerte in den Gruppen per Drag and Drop umsortieren
  • Anzeige in Lightbox per Konfigurationswert
  • Anzeige in Filter per Konfigurationswert
  • Ansicht der Blacklist per Konfigurationswert
  • Zoomfunktion (ab Version 5.02.04)

Bild oben: Standardansicht im Frontend

Bild oben: Lightbox zur Konfiguration Ihres Artikels

Bild oben: Warenkorbvorschau

Systemvoraussetzung

Systemvoraussetzung für dieses Plugin ist Shopware ab Version 5.
Soll das Plugin über das Shopware-Backend installiert werden, muss das Verzeichnis /engine/Shopware/Plugins/Community/ und seine Unterordner über die vollen Schreibrechte verfügen (777) sowie auf dem Server die ZIP-Unterstützung installiert und aktiviert sein.

Installation aus dem Community Store

Das Plugin wird wie andere Plugins auch über den Plugin-Manager installiert. Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation von Shopware: http://community.shopware.com/Plugin-Manager-ab-Shopware-5_detail_1856_643.html

Bild oben: Menüpunkt „Plugin-Manager“ im Backend von Shopware 5

Installation mit FTP-Upload auf einen Server

  • 1. Entpacken Sie die ZIP-Datei des Plugins auf Ihrem lokalen Rechner.
  • 2. Legen Sie die Lizenzdatei in den Ordner /lic. Sollte dieser Ordner nicht vorhanden sein, legen Sie ihn bitte im Hauptverzeichnis an.
  • 3. Laden Sie die Dateien mit einem FTP-Client auf den Server in folgendes Verzeichnis: …/engine/Shopware/Plugins/Community/Core
  • 4. Aktivieren Sie das Plugin im Plugin-Manager (siehe Bildschirmfoto oben) und laden Sie das Shopware-Backend neu.

Template-Anpassungen

Beachten Sie, dass bei der Installation des Plugins die originalen bzw. die von Ihnen veränderten E-Mail Templates durch neue ersetzt werden. Die werden vorher automatisch gesichert und bei der Deinstallation zurück gespielt

Falls Sie Änderungen an Ihrem E-Mail Template vorgenommen haben, müssen Sie dies an das neue E-Mail Template anpassen.

Weiterhin werden zusätzliche Templates für den Dokumentendruck abgelegt und als Standard eingetragen.

Konfiguration

Einstellungen beim Bearbeiten des Plugins

Bild oben: Bearbeitungsfenster des Plugins

  • Standardsprache/Fallbacksprache festlegen:
    Hinterlegen Sie eine Sprache, die verwendet werden soll.
    >>Wichtig ist dies bei einen mehrsprachigen Shop!!<<
    Wenn Textbausteine in einer Sprache nicht vorhanden sind, dann fällt die Ausgabe des Textes auf die hier hinterlegte Standardsprache zurück.
  • Filter für Artikeloptionen anzeigen:
    Die Optionseigenschaften können im Standard-Shopwarefilter (z.B. Listing und Suche) zur Verfügung stehen.
  • Konfiguration mit Wizard in Lightbox:
    Ja → Die Auswahl der Optionen ist Schritt für Schritt möglich.
    Nein → Es wird die Standardansicht verwendet.
  • Ansicht der Blacklist:
    Einander ausschließende Optionen können im Frontend, wenn ausgewählt deaktiviert (Konfigurationswert: „deaktiviert“) oder ausgeblendet (Konfigurationswert: „versteckt“) werden.
  • klickbare Bilder:
    Ja → Die Auswahl erfolgt über das Bild (es funktioniert nur beim Radiobutton oder Checkbox und es muss ein Bild hinterlegt sein).
    Nein → Hier muss der Button direkt angeklickt werden.

Nach dem Sie die Installation abgeschlossen, den Cache geleert und Ihr Backend neu geladen haben, finden Sie im Menüpunkt „Artikel“ einen neuen Unterpunkt Product Options Sets/Groups.

Optionen sind im einzelnen wählbare Eigenschaften z.B. Kleidergrößen. Gruppen fassen die Optionen zusammen und die Sets fassen wiederum die Gruppen zusammen um diese den Artikel zuordnen zu können.

Bild oben: Neuer Menüpunkt „Product Options Sets/Groups“

Anlegen von einem Set mit mehreren Gruppen

In dem Folgenden Beispiel zeigen wir Ihnen, wie man eine Produktoption anlegt.

In dem Bearbeitungsfenster legen Sie ein Set „Kleidung“ an, damit Sie die Optionen später leichter zuordnen können. Anschließend gehen Sie zu dem Konfigurationpunkt Gruppen über.

Sie möchten Ihren Kunden z. B. ein Kleid mit verschieden Ärmellängen, Materialien und einem aufgedruckten Schriftzug anbieten. Hierzu legen Sie als erstes eine Gruppe mit den Namen Ärmellänge an. Die Gruppe soll als Pflichtauswahl sein.
Da nur eine Ärmellänge zur Auswahl steht, wird der Feldtyp Radiobutton verwendet. Ein Radiobutton ist eine Einmalwahl.

Danach können Sie der Gruppe Bilder zuordnen.

Weiterhin legen Sie noch zwei Gruppen an. Dies wären die Gruppe „Material“ mit dem Feldtyp „Dropdown“ und die Gruppe „Druck“ für der Aufdruck.

In dem unten abgebildeten Screenshot finden Sie die Einstellung für die Filter und der Zoomfunktion.

Bild oben: Gruppen editieren

Bild oben: Zoomfunktion im Frontend

Anlegen von Optionen

Nun da Sie alle benötigten Gruppen angelegt haben, können Sie damit beginnen den Gruppen einzelne Optionen zuzuordnen.

Bild oben: Optionen editieren

In dem Bearbeitungsfenster haben Sie folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • Preis Prefix: Preisauf- oder Preisabschlag erteilen („+“ = Aufschlag, „-“ = Abschlag)
  • Nettopreis: Preis des Auf- oder Abschlags
  • Nummer Prefix (Trennzeichen): abtrennen der Bestellnummer von den Optionen
  • Ordernummer: Bestellnummer erweitert sich um eine Option
  • Aktiv: Option aktivieren/deaktivieren
  • Pflichtfeld: aktiveren/deaktivieren, dieses Feld erscheint nur, wenn die dazugehörige Gruppe ein Pflichtfeld ist
  • Single-Berechnung

Im obenstehenden Bild erkennen Sie, dass das Kleid mit der Ärmellänge Lang einen Preisaufschlag von 2,- EUR netto hat. Die Bestellnummer erweitert sich um das Kürzel „/L“.
Dies wiederholen Sie für die Ärmellängen mittel und kurz, als auch für das Material.

Für das Material wurden folgende Optionen festgelegt:
Baumwolle, Preisaufschlag 0EUR, Kürzel *B
Hanf, Preisaufschlag 1,- EUR, Kürzel *H
Seide, Preisaufschlag 5,- EUR, Kürzel *S

Im Frontend werden die Aufschlagspreise inkl. MwSt. ausgegeben.

Bei der Gruppe „Druck“ werden die Optionen für den Aufdruck festgelegt. Legen Sie die Optionen „Vorderseite“, „Rückseite“ und „Ärmel“ an. Da auf eine „Ärmellänge kurz“ nichts gedruckt werden kann, darf diese Option im Frontend nicht auswählbar sein und muss demzufolge auf eine Blacklist gesetzt werden, sprich die Option „Ärmellänge kurz“ und die Option Druck schließen sich gegenseitig aus.

Bild oben: Optionen blacklisten

Innerhalb der Gruppen können Sie die Optionen per Drag & Drop umsortieren.

Bild oben: Optionen per Drag & Drop umsortieren

Zuordnen von Gruppen

Nachdem den Gruppen die Optionen zugeteilt sind, müssen diese dem Set „Kleidung“ zugeordnet werden. Dies kann wieder per Drag and Drop zugewiesen werden.

Jetzt haben Sie ein komplettes Set mit Gruppen und Optionen.

Bild oben: Komplett angelegtes Set

Zuweisen von Sets an Artikel

Dieses Set müssen Sie nur noch Ihren Artikeln zuweisen. Öffnen Sie den Artikel, dem das Set zugewiesen werden soll. Gehen Sie in den Reiter „Produktoptionen“. In dem Dropdown-Menü wählen Sie Ihr erstelltes Optionen Set aus.

Des Weiteren können Sie Optionen manuell in dem Artikel löschen und durch einen Doppelklick bearbeiten, sprich man kann diesen Artikel – unabhängig von den verwendeten Optionen aus dem Set – eigene Optionswerte zuweisen, die die Standard Optionswerte vom Set überschreiben. Die Werte, die am Artikel definiert sind, haben eine höhere Wichtung als die, die in den Gruppen/Sets definiert sind.

Optionen Varianten zuweisen

Ab der Version 5.02.20 wurde das Plugin um eine weitere Funktion erweitert. Mit Hilfe der neuen Funktion können Optionen per Button allen Varianten zugewiesen werden. Die Buttons finden Sie in den Artikeldetails über die Tabs Produktoptionen und Varianten.

Bild oben: Button im Tab Produktoptionen

Bild oben: Button im Tab Varianten